Eat, pee, sleep, repeat.
18. Februar 2026
Wuff zusammen,
hier bellt wieder euer Joker!
Seit wir uns zuletzt hier gelesen haben, sind doch tatsächlich vier Monate vergangen. Aber kein Wunder – bei uns war seither angeblich nichts los. Zumindest sagt Mama das immer: „Winter halt. Kalt, dunkel, ruhig.“
Ich sehe das ein bisschen anders.
Zuerst war da Halloween. Mama ist mit ihren Freunden auf so ein Wanderding gegangen. Ich hatte ehrlich gesagt keinen Bock auf Verkleidungen, Grusel und nasse Füße und bin lieber mit Papa zu Hause geblieben. Männerabend, ihr wisst schon: Couch, Snacks, Qualitätszeit.
Auch als Mama zum Coca-Cola-Truck nach Innsbruck gefahren ist, habe ich freiwillig verzichtet. Einer muss ja auf Papa aufpassen.
Anfang Dezember ging es dann zum Fotoshooting ins Stubaital. Ich habe mein professionellstes Gesicht aufgesetzt: ruhig liegen bleiben, ernst schauen und so tun, als wäre das mein ganz normaler Alltag. Mama war sehr stolz. Ich war sehr brav. Und danach komplett erledigt. Modelleben ist nichts für schwache Nerven.

Kurz darauf war Weihnachten. Und dieses Jahr war es ganz ruhig und gemütlich bei uns zu Hause. Keine große Feier, kein Trubel – nur Mama, Papa und ich. Fand ich ehrlich gesagt perfekt.
Ich habe natürlich auch Geschenke bekommen. Mehrere. Sehr gute Entscheidung von meinen Menschen. Und als besonderes Highlight gab es eine Schleckmatte mit lauter feinen Sachen drauf. Ich habe sie mit höchster Konzentration und absoluter Professionalität bearbeitet.
Ich sage euch: so ein entspanntes Weihnachtsfest mit Snacks, Kuscheln und ganz viel Ruhe kann ich nur empfehlen. Für Hunde ein echtes Premium-Programm.
Richtig unruhig wurde es dann rund um Silvester. Dieses Geknalle war mir gar nicht geheuer, besonders abends. Mama hat das sofort gemerkt und mir Kaustreifen mit Kräutern gegeben, die beruhigen sollten. Und was soll ich sagen: Sie haben gewirkt. Vielleicht ein bisschen zu gut.
Einmal war ich so entspannt, dass Mama meinte, ich wäre „high wie Snoop Dog“. Ich weiß nicht genau, wer das ist, aber offenbar jemand, der sehr gemütlich durchs Leben geht. Klingt sympathisch.
Danach kam der Schnee. Und mit ihm die Schneepflüge. Aber das ist ein Geschichte für einen anderen Mittwoch.
Und wenn ich das jetzt alles so aufzähle, muss ich zugeben:
Ach, wem mache ich eigentlich was vor. Bei uns ist doch immer irgendwas los. Selbst im Winter. Vielleicht keine großen Abenteuer und keine Reisen. Aber viele kleine Momente, viel Zusammen-Zeit
und genug Geschichten für ein ordentliches Mittwochsgebell.
Also: Ich bin wieder da.
Ohren gespitzt und bis nächsten Mittwoch!
Euer Joker – Model, Schneepflug-Kontrolleur und Weihnachts-Snacksperte




















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