Servus, Wuff und H(b)ello!
15. Oktober 2025
Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, gab es diesen Monat noch kein Mittwochsgebell. Das liegt aber nicht daran, dass ich nix zu erzählen hätte – im Gegenteil, bei uns war wieder tierisch was los!
Der wahre Grund ist: Meine persönliche Assistentin (aka Mama) hatte Urlaub. Also... zumindest vom PC. Denn sonst hatte sie eigentlich genug zu tun.
Aber fangen wir von vorne an:
Vor zwei Wochen ist Oma Belgien zu Besuch gekommen. Da musste Mama natürlich erst mal putzen, einkaufen und das Gästezimmer herrichten – ihr kennt das ja.
Aber das war natürlich nur Nebensache, denn ihre Hauptaufgabe ist (wie sollte es anders sein) meine Betreuung! Und zwar rund um die Uhr, 24/7, ohne Pause.
Wenn sie dann zufällig noch ein bisschen Zeit übrig hat, geht sie nebenbei auch noch zur Arbeit.
Wie es sich gehört, haben wir Oma am Bahnhof abgeholt. Aber vorher haben Mama und ich noch einen Abstecher zu unserem Lieblingspark gemacht: "Matzenpark" in Reith im Alpbachtal.
Am Nachmittag ist Oma in Rosenheim angekommen. Zuerst hab ich sie natürlich ordentlich gratis angebellt – man weiß ja nie, wer da ankommt! Ich war fest überzeugt, jemand wollte unser neues Auto klauen.
Aber kaum hab ich sie erkannt, war mir das Ganze natürlich ein kleines bisschen peinlich. Also hab ich sie entschuldigend angeschaut (mein berühmter „War-nicht-böse-gemeint“-Blick wirkt immer) –
und war dann den Rest der Woche ganz brav. Ehrenwort!
Ich habe natürlich mitbekommen, wie Mama und Oma spannende Ausflüge geplant haben – und war schon ganz aufgeregt! Endlich wieder neue Wege erschnüffeln, fremde Wiesen erkunden, vielleicht sogar
ein paar neue Freunde treffen, dachte ich mir.
Aber dann… könnt ihr euch das vorstellen?! Sie sind ohne ihren Lieblings-Reiserüden losgefahren!
Ich stand da, völlig fassungslos, mit gepacktem Rucksack (okay, imaginär) und meinem besten „Aber ich doch auch?!“-Blick – aber keine Chance. Die Mädels sind einfach abgezischt!
Immer wenn sie zurückkamen, erzählten sie begeistert von ihren Wanderungen, den tollen Ausblicken und dem guten Essen auf der Hütte. Und ich?
Meint ihr, es hat mal jemand gefragt, wie es mir geht? Was ich so erlebt habe?
Ich hab nur schwer seufzend auf der Couch gelegen und mir vorgestellt, wie spannend ihr Ausflug mit mir gewesen wäre...
Ich hätte natürlich alle lautstark begrüßt, mich zwischendurch mitten auf den Weg gesetzt, um die Aussicht zu genießen (oder einfach, um meinen Dickschädel durchzusetzen, wenn ich keine Lust mehr
gehabt hätte).
Beim Essen auf der Hütte hätte ich selbstverständlich versucht, den Kellnern die schweren Teller abzunehmen – rein aus Hilfsbereitschaft natürlich!
Am Spielplatz hätte ich den lachenden, rennenden Kindern freundlich, aber bestimmt gesagt, sie sollen langsam machen – nicht, dass noch jemand hinfällt.
Und beim Spazierengehen? Da hätte ich Mama bergauf, bergab oder querfeldein durch die Gegend gezogen, weil ich garantiert wieder etwas Spannendes in der Nase gehabt hätte.
Also mal ehrlich – kennt ihr einen besseren Ausflugsbegleiter als mich?
Selber schuld, wenn sie auf meine jahrelange Erfahrung und mein Fachwissen verzichten wollen...
Aber auch diese Woche verging – und schon wenige Tage später machten wir uns alle zusammen auf den Weg nach Belgien, wo zahlreiche spannende Abenteuer auf mich warteten.
Darüber erzähle ich euch nächste Woche mehr.
Bis zum nächsten Mittwochsgebell –
euer weltbester Reiserüde, der immer bereit ist für neue Abenteuer (wenn man ihn denn mitnimmt)!


















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