Herbstabenteuer in Belgien
22. Oktober 2025
Wuff zusammen,
hier bellt wieder euer Joker – Wie versprochen, erzähle ich heute ein bisschen was aus unserem Herbsturlaub in Mamas Heimat Belgien.
Vollgepackt, motiviert und mit Oma Belgien im Gepäck (ja genau, die Oma von der ich euch letzte Woche schon erzählt habe!) ging’s
los.
Mama hatte alles perfekt geplant – bis auf das Wetter. Der geplante Zwischenstopp am Blautopf? Wortwörtlich ins Wasser gefallen. Dafür hab ich euch eine paar Bilder von unserem letzten Besuch
dort rausgesucht.
Statt idyllischem Zwischenhalt gab’s für meine Reisecrew Currywurst an der Raststätte – und für mich ein Schinken-Käse-Sandwich aus dem Verpflegungsrucksack. Ich sag’s euch: Roadtrip de Luxe!
Abends endlich Ankunft in der Unterkunft. Und was für ein Haus das war! Ein riesiger Garten mit Apfelbaum – fast schon mein privater Hundepark. Ich hab natürlich sofort Patrouille gemacht. Nur diese Metalltreppe zum Garten … sagen wir, sie war mir etwas suspekt. Aber hey – kein Hindernis für einen erfahrenen Reiserüden!
Drinnen gab’s einen super gemütlichen Sessel. Mama meinte, das wär ein Lese-Sessel. Ich kann zwar noch nicht lesen, aber ich schwöre, da stand „Joker’s Platz“!
Also, ich wusste es ja schon am Montag – mein Bett war zu Hause geblieben. Aber pssst, ich hab nix gesagt! Ich dachte, wenn ich mich einfach unauffällig ins große Bett schleiche, merken Mama und
Papa vielleicht gar nichts.
Tja… am Dienstag ist der Plan aufgeflogen. „Boah, hab ich Kreuz weh, Joker lag die ganze Nacht mitten im Bett", sagte Papa, "Wo ist eigentlich sein Hundebett?“ fragte Mama – und zack, war’s
vorbei mit dem Luxusleben.
Aber hey – am Ende gab’s ein neues, noch kuscheligeres Bett UND Snacks. Ich nenn das mal Glück im Unglück!
Mitte der Woche wurde es dann richtig herbstlich, Mama wollte mit ihren Neffen ins Kürbisland und Papa und ich mussten äh durften mit.
Da roch’s nach Herbst, Kakao und Abenteuer. Eigentlich wollte ich ja auch unbedingt in das Maislabyrinth aber als ich sah, was die ganzen Influencer mit meinen Artgenossen trieben, ("Bleib" hier, "Pfötchen" dort, "du bist aber ne Feini",...) hab ich es mir anders überlegt und im Auto gewartet.
Die ganze Woche war eine Mischung aus Faulenzen, Relaxen und Chillen. Mama mit Buch auf der Couch, Papa mit Zeitung in meinem Sessel - und ich? Auf dem Boden. Also eigentlich in meinem neuen Bett. Aber das klingt weniger dramatisch.
Ab und zu unternahmen wir ein paar Ausflüge zu Mamas Verwandten, in den Wald oder zum Einkaufen aber im großen Ganzen waren es ein paar faule, gemütliche Tage.
Freitag sollten wir eigentlich nach Aachen fahren. "Mayersche Buchhandlung" war geplant – Sofa ist passiert. Ich glaube Mama hat sich selbst ausgeknockt. Donnerstag zählte sie noch top motiviert auf, welche Bücher sie sich unbedingt anschauen wollte und in welcher Abteilung es welche Highlights gab und dann stand sie Freitagmorgen vor der Terrassentüre, schaute mir bei meinem Business zu und meinte seufzend "Ich glaub, ich leg mich wieder hin!" Ganz ehrlich: beste Entscheidung ever!
Nachmittags haben wir dann wieder den Wald unsicher gemacht. Belgischer Wald hat einfach einen riesigen Vorteil: nicht so steil wie in Tirol! Da kann man rennen wie der Wind – also natürlich nur
so weit, wie die Leine reicht bzw. so schnell wie Papa laufen kann ohne über Stock und Stein zu stolpern -An dieses Leben hier könnte ich mich glatt gewöhnen.
Am letzten Tag war Mama wieder bei den Kindern. Also endlich mal ausschlafen mit Papa! Kein Geklapper, kein „Wo ist mein Kaffee?!“ – einfach himmlisch. (Mal ehrlich, habt ihr mal gezählt, wie viele Tassen sie so trinkt? Ich komm nicht hinterher!)
Als wir uns Sonntag auf den Heimweg machten, war ich schon ein bisschen traurig. Eine ganze Woche mit Mama und Papa war echt der Hammer. Aber auf dem Heimweg hatten sie noch eine Überraschung für
mich geplant: Wir waren wieder im Hunde-Disneyland!
Ich war ja schon mal mit Mama dort, aber diesmal war Papa auch mit. Und was soll ich sagen – pure Glückseligkeit! Rennen, schnüffeln, toben, glücklich sein. So muss Urlaub enden.
Bis zum nächsten Mittwochsgebell,
euer Joker – der belgische Waffeltester, Gartenwächter und Kürbisexperte
























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